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Ein Beitrag von Thorsten Seeber und Dirk Sasse
Lieber Karl, da müssen wir alle tief durchatmen. Und beim Luftholen fallen die besonderen Akzente ein, die Du in zehn Jahren Arbeit neben all Deiner alltäglichen Arbeit gesetzt hast: Klarheit und Fleiß in der Arbeit an der Gemeindekonzeption, die Deine Handschrift trägt; eine lebendige Konfirmandenarbeit, Segelfreizeiten, Kinderferienaktionen, viele Farbtupfer in unserer bunten Gottesdienstlandschaft für Jugendliche und Familien, deine sprachmächtigen Predigten. Daneben gelang dir die Weiterführung der ökumenischen Zusammenarbeit in Bettrath und Neuwerk sogar an der exponierten Stelle eines Präses einer Junggesellenbruderschaft. Das Ludwig-Weber-Haus und die Idee für den Platz der Begegnung zwischen Karl-Immer-Haus und Altenheim kamen jüngst dazu. Zielorientierung, Fairness und Kompromissbereitschaft in Struktur- und Finanzdebatten zeichneten dich aus. Nun hast Du Dich an Deck eines größeren Schiffes rufen lassen und wirst mit voller Kraft konzeptionell und im direkten Miteinander in Seminaren, Tagungen und Fortbildungen für und mit Jugendlichen und mit in der Jugendarbeit Verantwortlichen arbeiten. Wir danken Dir für zehn Jahre engagiertes Arbeiten in unserer Gemeinde und wünschen Dir von Herzen, dass Du mit Deinen Gaben und Deiner Erfahrung ein guter (Mit-)Steuermann im Team des Hackhauser Hofes wirst. Und dass Du für viele Menschen, denen Du dort und von dort aus begegnest, ein „Gehilfe des Glaubens“ sein kannst. Wir möchten Dir in einem besonderen Gottesdienst am Sonntag, 18. Januar, um 11 Uhr im Karl-Immer-Haus (Liebe Gemeinde! Kommet zu Hauf am 18.01. zum Gottesdienst ins Karl-Immer-Haus mit anschl. Gelegenheit zu Dankes- und Grußworten und gemütlichem Beisammensein) gerne Adieu sagen und „Auf bald“ wünschen; denn Du wirst mit Deiner Familie wohl in Mönchengladbach wohnen bleiben, so dass wir Dich hoffentlich ab und zu als (Gast-) Prediger hören und Dir und Euch begegnen können. In alle Trauer mischen sich Dankbarkeit für das gemeinsam Erlebte und ein wenig gespannte Vorfreude auf den Übergang, den sich das Presbyterium wünscht. Denn in der gleichen Presbyteriumssitzung am 3. November hat das Presbyterium einstimmig beschlossen, die Landeskirche zu bitten, Pfr. Till Hüttenberger auf die freiwerdende Pfarrstelle zu berufen. So wird es wohl bald an Deck der Friedenskirchengemeinde ein neues und doch bekanntes und bewährtes Pfarrteam geben, für das zusammen mit der Gemeinde gilt: Leinen los. |
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