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Ein Beitrag von Werner Beuschel
Wolf Bramsch bekleidet nicht nur ein Ehrenamt. Es sind gleich eine ganze Reihe Ehrenämter: Vorsitzender des Kuratoriums der Evangelischen Stiftung Hephata, Vorsitzender des Aufsichtsrates des evangelischen Krankenhauses Bethesda, Vorsitzender des Beirates der LogOS GmbH, Geschäftsführer des Hospiz St. Christophorus gGmbH, Schatzmeister der Johanniter Hilfsgemeinschaft in der Region. Einem Außenstehenden fällt es schon schwer, sich diese Aufzählung nur zu merken. Wolf Bramsch füllt alle Ämter mit Leben. Verantwortung zu übernehmen, kennt der 67jährige aus dem Berufsleben. Gut vier Jahrzehnte arbeitete er bei der Commerzbank in mehreren Städten, zuletzt als Leiter der Gladbacher Filiale. Wolf Bramsch war wieder in der Stadt seiner Kindheit und Jugend angekommen. „Ich bin von Pfarrer Voßwinkel konfirmiert worden“, erinnert sich der Vater zweier Töchter, „ein beeindruckender Mann.“ Der frisch Konfirmierte blieb seiner Kirche verbunden: das alte Haus Zoar musste von Trümmern befreit werden, er saß oft in der Bank von Friedens- und Christuskirche. „Meine Großmutter ging immer treu in ihre Friedenskirche in Eicken“, erzählt Bramsch, „ich schaute mehr danach, wer predigte. Für mich gehörten die beiden Kirchen zusammen.“ Nach den vielen Jahren im fordernden Beruf begeistert ihn nun der Gedanke, mit Rat und Tat auf einem anderen Feld helfen zu können. „Ich habe die Aufgaben gerne übernommen, ohne groß zu überlegen“, verrät der ehemalige Bankdirektor. Dass er ihnen nach wie vor mit Freude nachgeht, hängt, wie er sagt, an den handelnden Personen. Seine Frau und ihr Verständnis für sein Engagement nennt Wolf Bramsch an erster Stelle. Es folgen die Geschäftsführungen des evangelischen Krankenhauses und des Gemeindeverbandes sowie die Leitungsverantwortlichen der anderen Arbeitsfelder. Aus den Monaten Wohnen im Pfarrhaus sind mittlerweile über ein Dutzend Jahre ehrenamtliches Engagement in der Leitung kirchlicher Einrichtungen geworden. |
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