| Übersicht |
| Ev. Kirche im Rheinland |
| Ev. Kirche in Deutschland |
| Ev. Kirchenkreis Gladbach-Neuss |
| Diakonisches Werk Mgl. e.V. |
| Ev. Krankenhaus Bethesda |
| Neue Arbeit gGmbH |
| Stiftung Hephata |
|
Menschen eine Stütze sein ![]() Was tun, wenn die seelische Last zu groß ist und sowohl der Körper als auch die Seele einfach ein wenig Zeit und Ruhe braucht? Wem ist dieser Zustand nicht bekannt? Oft ist es gerade für Angehörige von Demenzerkrankten schwer, für wenigstens eine kurze Zeit Ablenkung zu finden. Für zumindest etwas Entlastung, Entspannung oder einfach nur für einen Austausch unter Gleichbetroffenen, will in naher Zukunft das „Cafe Miteinander“ – ein Angebot des Diakonischen Werkes Mönchengladbach e.V. - sorgen. Doch als Erstes gilt primär die Suche nach ehrenamtlichen Helfern. „Wir wollen ein Team mit ehrenamtlichen Helfern aufbauen, die zur Entlastung der pflegenden Angehörigen beitragen sollen“, erklärt Regine Meininger, Ehrenamts-Koordinatorin des Diakonischen Werkes, das Vorhaben. Die Basis für die Betreuung von Demenzerkrankten sollten sowohl die Freude als auch eine gewisse Erfahrung im Umgang mit älteren Menschen sein. In den Köpfen der potentiellen Ehrenamtlichen sollte allerdings nicht der Gedanke vorherrschen, sich auf „immer und ewig“ verpflichtet zu fühlen. Auch wenn eine gewisse Kontinuität bei der Betreuung eines Erkrankten unerlässlich ist – die Betreuung soll einmal in der Woche für zwei bis drei Stunden stattfinden– ist das Projekt auf ein Jahr begrenzt. Selbstverständlich sind der Betreuung an sich keine Grenzen gesetzt, nur den Freiwilligen soll das Gefühl von „eigener Freiheit“ gegeben sein. Wer sich als ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Betreuungsgruppe engagieren will, durchläuft zu Beginn des Projektes eine 30-stündige Schulung, welche von Fachpersonal geleitet wird. Fragen und Bereiche wie Krankheitsbilder, Pflegehilfsmittel und auch die Situation pflegender Angehöriger – hier wird Professor Dr. Karl-August Adams referieren – sollen geklärt werden. Die Auftaktveranstaltung soll noch im Juli statt finden. Wichtig für die Mitglieder des neu zu entstehenden Teams ist es, als ehrenamtliche Mitarbeiter verbindliche Ansprechpartner zu haben. Es soll sowohl ein enger Kontakt zum Fachpersonal des Diakonischen Werkes als auch zu den Angehörigen der Demenzerkrankten entwickelt werden. Wer sich also angesprochen fühlt, als Ehrenamtlicher im „Cafe Miteinander“ mitzuwirken und somit Angehörigen Demenzerkrankter tatkräftig zur Seite stehen will oder wer sich selber in der Position eines Angehörigen findet, kann sich bei Frau Regine Meininger unter 02166-948652 (für die ehrenamtliche Tätigkeit) oder bei Frau Nicole Schnitzler (als Angehöriger) im Haus Bungeroth unter 02161-9279628 melden. |
|