Evang. Krankenhaus BETHESDA
Ruhestand für Oberin Heck

„Die Entscheidung habe ich nie bereut, aus dem Beruf als kaufmännische Angestellte in die Krankenpflege zu wechseln.“ Christel Heck, seit 26 Jahren Pflegedienstleiterin, wurde am 26. November mit einer Feierstunde im Haus Zoar in den Ruhestand verabschiedet.
Beim Blick zurück, sagt sie, erkennt sie dankbar viele Zeichen von Gottes Gnade: „Auch in manchen sehr schwierigen Situationen hat er mir Gesundheit und Kraft geschenkt.“ Im Jahr 1969 kam sie nach ihrer Ausbildung in Frankfurt an die gynäkologische Klinik von Prof. Uhlmann. Schon 1971 wurde ihr die Leitung der Krankenpflegeschule übertragen. Durch ein Zusatzstudium erwarb sie die Qualifikation zur Pflegedienstleitung, wurde 1974 Stellvertreterin der damaligen Oberin Borchers. Zum 1.7.1977 hat der Aufsichtsrat sie zur Oberin bestellt.

Waren die Arbeitsbedingungen in der Pflege vor 25 Jahren anders als heute?
„ Vieles ist jetzt schneller und hektischer. Von allen Mitarbeitenden ist große Flexibilität gefordert. Während früher oft geeignete Kräfte fehlten, können wir heute wegen der Kosten gar nicht alle hochqualifizierten Leute anstellen.“
Was ist für Sie in der Krankenpflege das Wichtigste?
„ Nicht nur die organischen Leiden des Patienten behandeln, sondern ihn immer als ganzen Menschen sehen und ihm mit Achtung begegnen.“ Ein Lieblingssatz, den Oberin Heck neu eingestellten Pflegekräften oft gesagt hat: „Dem Wunsch des Patienten immer einen Schritt voraus sein.“

Mit Christel Heck geht eine „Ära“ im Evangelischen Krankenhaus BETHESDA zuende. In Zukunft wird der Pflegedienst dezentral organisiert, um den Abteilungen noch mehr Flexibilität und Eigenverantwortung zu geben.
Der Evangelische Gemeindeverband als Gesellschafter des BETHESDA dankt Christel Heck, die auch einige Jahre Presbyterin in der Christuskirchengemeinde gewesen ist, für ihre Arbeit und wünscht ihr für den neuen Lebensabschnitt Gottes Segen.
Mit Christel Heck sprach Enno Smidt

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