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Kinder
brauchen Horte: ![]() Gegen die Pläne der NRW-Landesregierung, in den nächsten
Jahren die Horte zugunsten der Offenen Ganztagsschulen aufzugeben,
hat sich die rheinische Kirche ausgesprochen. „Die Arbeit der
Horte ist unverzichtbar und durch keine andere Betreuungsform zu
ersetzen“, sagte Oberkirchenrat Harald Bewersdorff, Leiter
der Abteilung Erziehung und Bildung und Mitglied der Kirchenleitung.
Für Kinder und Jugendliche seien am Nachmittag mehr Plätze
zu schaffen. Dabei seien Konzepte zu verwenden, die die verlässliche
Betreuung als qualifiziertes pädagogisches Angebot sicher stellen.
Das bewährte Angebot der Horte dürfe den Offenen Ganztagsschulen
nicht geopfert werden. „Der Erlass der Landesregierung zur
Errichtung von offenen Ganztagsschulen ist in bezug auf den besonderen
Förderbedarf der Kinder ideenlos und wortkarg. Er bietet gerade
den sozial- und bildungsbenachteiligten Kindern nicht das, was sie
brauchen“, so Bewersdorff weiter. Notwendig sei es, die Arbeit
der Horte unter Berücksich! Die Evangelischen Kirchen im Rheinland und von Westfalen und die Lippische Landeskirche hatten bereits im Januar 2003 in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Erlassentwurf "Offene Ganztagsschule" der NRW-Landesregierung ihre Besorgnis geäußert, dass mit der Entwicklung zur offenen Ganztagsschule die Arbeit der Horte in Frage gestellt werde. „Damit wird eine bewährte Institution der Jugendhilfe aufgegeben, in der Qualitätsstandards für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen gesetzlich festgelegt sind und realisiert werden“, heißt es in der Stellungnahme. Auch die katholische Kirche setzt sich für den Erhalt der Horte ein. Sie startete gestern mit Plakaten, Aufklebern und einer Unterschriftenaktion die „pro-Hort“-Kampagne des Erzbistums Köln und seines Diözesan-Caritasverbandes (www.pro-hort.de). EKiR Newsletter Pressemitteilungen [05/08/2003] |
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