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Ein neues Gesicht in den Gemeinden ![]() Ein neues Gesicht in der Gemeinde. Für manche von Ihnen vielleicht auch ein schon irgendwie vertrautes. Aus früheren Zeiten, gewiss. Oder vielleicht dem Namen nach. Ich heiße Till Hüttenberger und bin ein Kind der Friedenskirche. Ab dem 1. April bin ich als Pfarrer zur Anstellung an die Seite von Pfarrer Hesse und Pfarrer Schimanski gestellt. Zur einen Hälfte bin ich dann in der Friedenskirchengemeinde tätig, zur anderen im Krankenhaus. Vielleicht erzähle ich ein wenig, mit wem Sie es zu tun bekommen. Aufgewachsen bin ich in Neuwerk und über meine Eltern auch sehr von der Gemeinde geprägt worden. Nach dem Abitur 1986 verpflichtete ich mich für vier Jahre zum Militärdienst und erlebte dort eine ereignisreiche Zeit, deren gute und schlechte Erfahrungen für meinen weiteren Lebensweg von entscheidender Bedeutung waren. In diesen Jahren spürte ich die Berufung, mein Leben und Denken dem Evangelium zu widmen, wo und wie es auch sein mag. So begann ich 1990 ein Theologiestudium, das mich in den folgenden Jahren nach Wuppertal, nach Berlin und nach Rom führte. Es gab mir die Gelegenheit, in sehr unterschiedlichen Traditionen und Kirchen heimisch werden zu können. Ein gutes ökumenisches Miteinander ist mir seitdem Herzenssache. Ursprünglich sollte es schon 1997 nach dem ersten Theologischen Examen zurück in die rheinische Heimat gehen. Doch so schnell ließ mich Berlin nicht los. Ich bekam die Gelegenheit, für die nächsten sechs Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität in Ostberlin weiterzuarbeiten, im schönen, von manchen Studenten auch gefürchteten Fach „Dogmatik“. Nebenbei zog es mich immer in die Gemeindearbeit. Durch einen ehrenamtlichen Predigtdienst in zwei Ostberliner Kirchengemeinden konnte ich eine Menge praktische Erfahrungen sammeln. Was es heißen kann, ständig am Rande des finanziellen Abgrunds arbeiten zu müssen – wirklich am Rand - konnte ich zu oft erleben. Auch das immer noch manchmal nicht einfache Zusammenleben von ‚Ost’ und ‚West’ in Berlin haben mich geprägt. Was kann ich nach all den Jahren an Gepäck mitbringen: viele Eindrücke, eine Menge Neugier auf Neues und Vertrautes, Lust am Glauben, Freude an der Arbeit mit Menschen, seien sie groß oder klein. Meine Frau Dorothee und ich freuen uns sehr, hier in den nächsten drei Jahren leben und arbeiten zu dürfen. Ihr Till Hüttenberger! |
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