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Eheschliessung und Trauung - Impressionen von Werner Beuschel ![]() Steffi und Michael Saffenreuther Er gilt als der klassische Hochzeitsmonat, der Frühlings- und Wonnemonat Mai. Was bringt Mann und Frau dazu, auf dem Rathaus eine rechtsverbindliche Unterschrift für ein gemeinsames Leben aufs Papier zu bringen? Warum zieht ein Paar in eine Kirche ein, um vor dem Altar das Ja-Wort auch vor Gott und der Gemeinde zu geben? Wir haben zwei Paare gefragt, die sich getraut haben – und trauen ließen. Karl Hesse hat ein wenig Statistik beigesteuert - Zahlensalat und Antje Brand Gedanken zur Trauung. „Willst du mein Leben lang mit mir weiter lachen?“ Der Hochzeitsantrag, den Michael Saffenreuther seiner Steffi machte, klingt vielleicht etwas ungewöhnlich. Aber er passt zu den beiden, die auch ihren Spaß miteinander haben, wenn sie nach Herzenslust zusammen lachen. Und er passt zu den Umständen jenes Tages, an dem der heute 28jährige seine Liebsten auf die Hochzeit ansprechen wollte. Mit einem anderen Paar hatte man sich an einem Wochenende auf den Weg nach Esterwegen gemacht, einem Ort in der Nähe Hamburgs. Der Tagesausflug in die Hansestadt sollte den stimmungsvollen Rahmen abgeben, um unter vier Augen den Ring zu zücken und die passenden Worte zu sagen. Doch es regnete in Strömen, von Romantik keine Spur. Also verschob der Bräutigam in spe die Sache auf den nächsten Tag, als man wieder für ein paar Stunden unter sich war. Nun gab es Probleme mit der Technik, das Kästchen mit dem Ring konnte nicht geräuschlos aus seinem Versteck gezogen werden. Das blieb der Braut in spe, die schon ahnte, was jetzt anstand, nicht verborgen. Sie musste losprusten, und endlich fand ihr Michael die passenden Worte: „Willst du mein Leben lang mit mir weiter lachen?“ ![]() Sabine und Georg Henning mit Lars Eigentlich war es ein Familienantrag. Und kein Hochzeitsantrag im klassischen Sinn: der Beginn der Ehe zwischen Georg und Sabine Henning. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, um mit einem Filmzitat zu reden, lag da schon lange zurück. Man schrieb den 1. April 1990, als die beiden sich bei einer Geburtstagsfeier einer Freundin von Sabine so richtig entdeckten. Er war da im fast noch jugendlichen Alter von 19 Jahren, sie ein Jahr älter. Und ganz ohne Jungmädchenträume: „Ganz in Weiß? Das war für mich eher ein Alptraum“, erklärt entschieden die gebürtige Schwäbin. |
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