Umbau eines alten Zuhauses geplant - Ein Beitrag von Werner Beuschel
Gemeindearbeit bald wieder im Wichernhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das neue Heim wird das alte sein. Das richtig alte. Nämlich das Wichernhaus. 25 Jahre bot das Haus Zoar ein wunderbares Zuhause für die Christengemeinde und Bürgergemeinde. Doch je länger, je mehr war das Leben in diesem Haus nicht mehr zu finanzieren. Und so wird es wieder im Wichernhaus am Marktstieg einziehen. Dort, wo die Verwaltung über viele Jahre untergebracht war.

Bald sollen in dem alten Ziegelbau junge und nicht mehr ganz so junge Gemeindeglieder ihr Dach über dem Kopf haben, wie früher findet dort der Konfirmandenunterricht statt, Kinderspielgruppen erfüllen das Gebäude mit Lachen, die Frauenhilfe singt einen Choral, das Presbyterium tagt, offene Gespräche über der offenen Bibel sind im geschützten Raum möglich, die ältere Generation findet stufenlos ihren monatlichen Treffpunkt, die Pfadfinder haben ihr eigenes kleines Reich, ehrenamtliche Mitarbeiter freuen sich, Gäste mit einer Tasse Kaffee begrüßen zu können. Und zwischen Wichernhaus und Christuskirche bietet der Pfarrgarten Platz genug für jede Menge Aktionen im Grünen.

Alles nur Beispiele. Es ist noch viel mehr möglich. Doch ein Verwaltungsgebäude muss für diese vielen Ziele umgerüstet werden. Das Presbyterium hat einen Arbeitskreis mit dieser Aufgabe beauftragt. Die erfahrenen Gemeindeglieder haben dabei mit dem Architekten Sebastian Anraths folgendes Konzept entwickelt: das Erdgeschoss soll als offener Bereich und Raum der Begegnung gestaltet werden. Eine Küche und das Sälchen bieten dafür die besten Voraussetzungen. Ein zusätzlicher Pavillon schafft Gruppen- und Besprechungsräume, außerdem kommen dort Kleinkinder ebenerdig zu „ihrem“ Raum. Eine großzügige Verglasung sorgt für einen schönen Blick in den Pfarrgarten. Im Inneren des Wichernhauses erreicht die Jugend über die steile Treppe „ihre“ Etage. Im ersten Obergeschoss haben die Pfadfinder ihren Raum, die Konfirmanden und der Kindergottesdiensthelferkreis treffen sich dort. Im zweiten Obergeschoss ändert sich nichts. Nach wie vor gibt es unterm Dach zwei Schreibtischplätze für das Pfarrerehepaar sowie eine Teeküche, WC und einen weiteren Raum.

Mehrfach tagte der Arbeitskreis, der Architekt legte überzeugende Entwürfe vor, das Zahlenmaterial, sprich: die Kosten, war beeindruckend. Aber als das Presbyterium dem Umbau und Anbau im Januar zustimmte, ging es davon aus, dass die Gemeinde mithilft, die Kosten zu stemmen. Helfen Sie mit? Dann wäre die Freude erst richtig groß, wenn das Wichernhaus im Spätsommer bezugsfertig ist.

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