| Übersicht |
| Ev. Kirche im Rheinland |
| Ev. Kirche in Deutschland |
| Ev. Kirchenkreis Gladbach-Neuss |
| Diakonisches Werk Mgl. e.V. |
| Ev. Krankenhaus Bethesda |
| Neue Arbeit gGmbH |
| Stiftung Hephata |
| Die Christuskirche |
| Der Wiederaufbau |
| Die Abendmahlskelche |
| Der Campanile |
| Die Orgel |
| Der Abendmahlstisch |
![]() Das Fenster aus der alten reformierten Kirche in M.Gladbach mit dem Wappen der Eheleute Peter Lüps und Sophia Schroten. Das Fenster wurde 1698 von den Eheleuten Peter Lupsch (= Lüps), geb. am 26.11.1626 in MG, gest. 6.1.1700 in MG, und Sophia Schroten, geb. 20.10.1632 in Sittard, gest. 21.9.1700 in MG, die am 19.12.1651 in MG geheiratet hatten, gestiftet. Das Fenster enthält das Familienwappen der Familie Lüps und die Inschrift: "Peter Lüps und Sophia Schroten, Eheleuth thuen wir uns schreiben, bei Gott und der Wahrheit wollen wir bleiben, davon nicht weichen ab, bis wir gelegt werden in das Grab." Als im Jahre 1852 die alte Ev. Kirche in Gladbach abgebrochen wurde, ging das Fenster in den Besitz von Mathias Johannes Lüps sen., Viersen, über, der es in seinem Haus auf der Hauptstraße im Flur des ersten Stockwerks einbauen ließ. Bei Abbruch dieses Hauses nach dem Tode seines Besitzers nahm der Sohn gleichen Namens das Fenster in Gewahrsam. Seine Witwe, eine geb. Joncheere, schenkte es später ihrem Neffen Wilhelm de Joncheere, der es in seinem Wohnsitz, dem ehemaligen kurfürstlich brandenburgischen Jagdschloss Wasserburg bei Kleve, in die geräumige Halle einbauen ließ, nachdem er durch den Glasmaler Derix in Kevelaer einige schadhafte Stellen hatte ausbessern lassen. Im Jahre 1930 endlich gelangte das Kunstwerk in den Besitz von Hugo Lüps, Düsseldorf. Dieser ließ es durch Prof. Otto Linnemann, Frankfurt/M., überarbeiten und dann im Treppenhaus seines Hauses in der Freytagstraße in Düsseldorf anbringen. Vgl. Ilse Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Bd. 1, 7ff., 103; Bd. II, 433 A. 109 |
|