 Wesel, 1751/52, Silber, gegossen, getrieben, gepresst, teilvergoldet, Höhe 23,2 cm, Durchmesser 13,4 cm, Marke: Meisterzeichen HC, Beschauzeichen von Wesel (1752), Wardeinzeichen Wesel (1743-1753), Jahresbuchstabe I (1750/51)
Der mehrfach profilierte Fuß ist am Hals gebuckelt und darauf steht ein Balusterschaft, wobei der flachkugelige Nodus die Mitte bildet und der Schaft sich nach unten und oben symmetrisch entwickelt. Dabei entspricht der Schaftsockel dem Schafthals, und die glatt behandelte Kuppa ist ohne den bei katholischen Kelchen üblichen Kuppakorb aufgesetzt. Die Kuppa ist becherförmig und am Rand und im Innern vergoldet. Auf dem Fuß ist eine Inschrift zu lesen "Der Kelck der Dancksagung, damit wir Danck sagen, die auf beiden Kelchen in unterschiedlichen Schriften vorhanden ist. Unter dem Fuß finden wir neben der Jahreszahl 1752 auch den Namen des Stifters verzeichnet, bei dem es sich in beiden Fällen um Peter Jörgens handelt. Die Inschrift lautet: "Peter Iörgens Dono Datus 1752. Die auf der Fußunterseite aufgesetzten Marken stehen für den Silberschmied Hen(d)rich Cattepoel aus Wesel, dessen Werkstatt noch bis 1778 besteht. Dr. Christiane Zangs |