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2.2 Rahmenbedingungen
2.2.1 Die Evangelische Friedenskirchengemeinde – Geschichte, Verbände, Gebäude
Situationsbeschreibung
Die Geschichte evangelischer Christen in Gladbach lässt sich seit 1572 belegen, eine erste reformierte Gemeinde datiert aus dem Jahr 1610.
1965 war die evangelische Gemeinde Gladbach so mitgliederstark geworden, dass sie sich teilte. Als eine von vieren entstand die Evangelische Friedenskirchengemeinde Mönchengladbach. Sie umfasst die Stadtteile Eicken, Lürrip, Hardterbroich, Üdding, Neuwerk und Bettrath.
Mit den übrigen Gemeinden Altgladbachs ist sie organisatorisch und inhaltlich über den Verband Evangelischer Kirchengemeinden Mönchengladbach (Gemeindeverband) verbunden und damit auch eine Trägerin des Diakonischen Werkes Mönchengladbach e.V. und eine Gesellschafterin des Evangelischen Krankenhauses Bethesda.
Die Gemeinde gehört zum Kirchenkreis Gladbach – Neuss, ist Teil der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)und somit verbunden mit der weltweiten Ökumene. Eigene Partnerschaften pflegt die Gemeinde zu Angersdorf in Sachsen – Anhalt und Eberswalde in Brandenburg.
Auf dem Gemeindegebiet entstanden bis 1985 insgesamt vier Gemeindezentren und Predigtstätten: Die Friedenskirche (1885) mit Gemeindezentrum(1985) in Eicken, das Karl – Immer – Haus (1969) mit Erweiterungsbau in Neuwerk, das Paul – Schneider – Haus (1977) in Pesch/Hardterbroich, das Dietrich – Bonhoeffer – Haus (1971) in Lürrip. Letzteres wurde im Februar 2004 geschlossen und verkauft. Zur Gemeinde gehören ferner zwei dreigruppige Kindertagesstätten: das „Senfkorn“ in Eicken und das „Rabennest“ in Hardterbroich.
Aussichten
Die Friedenskirchengemeinde plant, in drei Bezirken Gottesdienststätten und Versammlungsräume zu erhalten und zu entwickeln. „Bezirk 1“ umfasst Eicken, „Bezirk 2“ Pesch/Hardterbroich, Lürrip und einen Teil von Üdding, „Bezirk 3“ Bettrath, Neuwerk und einen Teil von Üdding. In der Arbeit auf Verbandsebene und dem Engagement beim Diakonischen Werk und im Krankenhaus sind gute Möglichkeiten zu Kooperation, aber auch zu Veränderungen und Einsparungen gegeben (siehe unter 2.3.5 und 2.3.9). Dabei ist es das Ziel, die Angebotslage auf Gemeindeebene stabil zu halten und auch in der Stadt weiterhin als Evangelische Kirche präsent und aktiv zu sein.
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