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2.3.7. Evangelisch auf gutem Grund – Sprachschule des Glaubens
Anknüpfend an 2.1 „Gott erleben und über den Glauben reden können“ und 2.2.2 „McKinsey-Studie“ möchte die Gemeinde Menschen ermöglichen, sich aktiv mit dem christlichen Glauben und seiner Traditionen und Geschichte auseinander zu setzen und ihren Glauben einüben zu können.
Ebenso hat die Gemeinde ein hohes Interesse, Kirchendistanzierte mit einzubeziehen.
Diese Vorhaben greifen ineinander mit dem Bemühen um eine vielfältigere Gottesdienstlandschaft (vgl. 2.3.4). Ihr Aufbau wird darum hier nicht erneut erwähnt.
„Sprachschule des Glaubens“ heißt unser Programm, das verschieden niedrig – und hochschwellige Angebote umfasst.
Im einzelnen bedeutet das neben dem Aufbau einer bunten Gottesdienstlandschaft:
- Die Gemeinde plant eine intensive Beschäftigung mit dem Kirchenjahr, um Verständnis und Gefühl für theologische Zusammenhänge und Strukturen unseres Glaubens im Jahreszeitenzyklus zu ermöglichen.
- In unseren zwei Kindertagesstätten gibt es regelmäßige Angebote (Rabennest: Freitagskreis und Bibelwoche, Senfkorn: Projekt „Hosentaschenbibel“, in beiden: Gottesdienste) der zuständigen Pfarrerin und Pfarrer zu Themen oder Geschichten aus der Bibel. Damit soll der enge Kontakt zwischen der Gemeinde und den Kindertagestätten gefördert werden und die Kinder schon in diesem Alter mit unserem christlichen Glauben vertraut gemacht werden. Den Eltern dieser Kinder sollen erste/erneute Kontakte zum Gemeindeleben ermöglicht werden. Zu einer Teilnahme an Veranstaltungen und am Gemeindeleben werden sie eingeladen.
- Das Angebot für Kinder, sich im Rahmen von Kinderferienaktionen mit christlichen Themen auseinander zu setzen und vertraut zu machen, soll auf alle Zentren ausgeweitet werden.
- Die Zusammenarbeit zwischen den Zentren und mit den katholischen Schwestergemeinden soll im Rahmen von „Bibelwochen“ intensiviert werden.
- Eine Gemeindefreizeit mit geistlicher Zurüstung ist geplant.
- Glaubensseminare werden in regelmäßigen Abständen angeboten.
- Es finden Veranstaltungen statt, die sich mit Themen des Glaubens auseinandersetzen (Erwachsenenbildung).
- Für die zu Beginn der Presbyteriumssitzungen vorgesehene Andacht ist ein steter Wechsel an Formen vorgesehen: neben klassischen Andachtsformen kommen Methoden wie „Bibel teilen“ und Bibelarbeit zur Geltung.
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