| 2.2.5 Gemeindecharakteristik
Ein Grundgedanke für die Arbeit der Gemeinde war und ist, möglichst nah bei den Menschen zu sein. Daraus resultiert eine dezentrale Gebäude – und Angebotspolitik. Kein Gemeindeglied muss mehr als 3 km unterwegs sein, um zu mindestens einem Gemeindehaus zu gelangen.
Ein weiterer Grundgedanke ist, dass in der Gemeindearbeit zwei „Querschnitte“ angestrebt werden: zum einen sollen Menschen jeden Alters die Chance haben, ein ihrem Alter entsprechendes Angebot wahrnehmen zu können. Zum anderen sollen Menschen mit unterschiedlicher Nähe und Distanz zum Glauben und zur Kirche ein ihrer momentanen Einstellung gemäßes Angebot nutzen können (die aktuellen Angebote der Gemeinde sind Anlage 3 zu entnehmen).
Ob nieder – oder hochschwellige Angebote – ausnahmslos sind diese für alle Menschen offen gehalten, nicht nur für unsere Gemeindemitglieder.
Wir sind missionarische Volkskirche.
Wie viele Menschen zur Zeit in unserer Gemeinde angestellt sind, ist dem Stellenplan zu entnehmen (siehe Anlage 1). Die Zahl der hauptamtlich Angestellten hat sich verringert ohne Aussicht auf Aufstockung. Allgemein lässt sich feststellen, dass zur Zeit pro Gemeindehaus mindestens eine Pfarrstelle, je eine halbe Jugendleiter – und Gemeindepädagogenstelle und Küsterstunden eingesetzt sind. Bei insgesamt 37 Angestellten hat die Gemeinde auch durch ihre Trägerschaft der zwei Kindertagesstätten einen klaren Schwerpunkt auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gesetzt. Die Kirchenmusik ist mit einer halben B-Musikerstelle, einer Acht – Stunden – C - Musikerstelle und einigen Honorarkräften im Vergleich zur Größe der Gemeinde schwach vertreten.
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