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Karl – Immer – Haus
Drei Schwerpunkte sind für die Arbeit in den nächsten Jahren geplant: zum ersten eine Vernetzung zwischen der Arbeit mit Senioren/ dem Altenheim und der übrigen Arbeit in der Gemeinde. Zum zweiten ein erweitertes Angebot, das die Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben ermöglicht (siehe 2.3.7.). Zum dritten der Ausbau von Angeboten mit Musik in vielfältiger Gestalt.
Um das Haus den sich verändernden Rahmenbedingungen anzupassen, es möglichst vielfältig nutzen zu können und die Atmosphäre einladend zu gestalten, sind Umbauarbeiten in verschiedenen Bereichen des Hauses notwendig.
Altbau:
Kirche und Foyer
Mit dem Bau des Alten- und Pflegewohnheims und seinem Erstbezug am 01.11.05 und dem Angebot von Jugendgottesdiensten wird sich der Besuchs – und Publikumsverkehr verändern und erhöhen: zum einen ist mit Verwandten zu rechnen, denen ein Ort der Einkehr und des Rückzugs angeboten werden soll. Menschen werden unseren Sonntagsgottesdienst besuchen, die in ihren körperlichen Möglichkeiten begrenzt sind. Zum anderen erfordern Jugendgottesdienste einen zeitgemäßen Umgang mit Technik, die Jugendliche in ihrer Lebenswelt abholt.
Angestrebt wird die Ausstattung der Lautsprecheranlage mit Hörschlaufen für Hörgeräte. 2o Gesangbücher in Großdruck sollen das Lesen und Orientieren erleichtern. Neue Liedertafeln ermöglichen eine bessere Orientierung. Am Stehpult wird für eine Vorrichtung gesorgt, die es auch den Lektoren ermöglicht, über Lautsprecher besser verstanden zu werden.
Eine Vorrichtung zum schnellen Anbringen und Entfernen einer Leinwand soll den Einsatz vielfältiger Medien im Gottesdienst ermöglichen, ohne den sakralen Charakter des Altarraumes massiv zu beeinträchtigen. Ein lichtstarker Beamer wird erworben und kann von der ganzen Gemeinde genutzt werden.
Die Kirche soll eine offene Kirche werden. Dazu muss der Bereich zum Untergeschoss und der Zugangsbereich zur Küsterwohnung absperrbar sein.
Mit einem in der Kirche liegenden Buch und / oder einer Gelegenheit zum Anzünden einer Kerze soll den Menschen die Möglichkeit gegeben werden, ihr Gebetsanliegen auszudrücken.
Das Foyer der Kirche bekommt einen Sichtzugang zur Kirche, indem die Schiebewand durch eine Glasschiebewand ersetzt wird. Zum einen wird das Foyer deutlich heller und freundlicher und lädt verstärkt zum Kirchkaffee ein, zum anderen können Eltern mit sehr kleinen Kindern optisch und akustisch den Gottesdienst mitfeiern, ohne die Konzentration der anderen Gottesdienstfeiernden zu stören.
Küche:
In der Kinderferienaktion, der Konfirmandenunterrichtswoche, den Kinder – und Jugendgruppen und bei Großveranstaltungen unserer Gemeinde wird die Küche intensiv genutzt. Um diesen Ort sicherer und für Ehrenamtliche unkomplizierter zu gestalten, wird die momentane Lösung (Gasflasche) ersetzt durch eine Zuleitung nach außen mit abschließbarer Gasflasche im schon umzäunten Mülltonnenabstellbereich.
Neubau:
Die Gruppengrößen sind inzwischen so groß, dass eine normale Konversation innerhalb ihrer Mitglieder massive Probleme von Schall und Gegenschall und immenser Lautstärke hervorruft.
Im Erdgeschoss:
wird das mit dem dortigen Angebot (Frauenhilfe, Seniorenkreis, Chorarbeit, Flöten, Essraum bei Aktionen) auch so bleiben.
Ein Kontakt zur Fachhochschule für Innenarchitektur in Düsseldorf wird gesucht. Studierende mögen im Rahmen einer Seminararbeit kostengünstige Lösungen zur Verbesserung der Akustik vorschlagen können.
Zur Raumgestaltung soll nach und nach ein Fundus an Deckchen, Kerzen, Gebasteltem entstehen, dass der Raum wechselnd, jahreszeiten – und themengemäß geschmückt werden kann.
Im Obergeschoß:
sollen Gruppen ihre Heimat finden, die ihre Ruhe brauchen, einkehren, über Gott, sich selbst, ihre Mitmenschen und die Welt nachdenken: Bibelkreis, Elterntreff, Männerkreis, sonntäglicher Kindergottesdienst, Vorbereitungskreise, Pfadfinder. Das bedeutet: die Beleuchtung muss variiert werden können zwischen direktem und indirektem Licht. Der Raum möge warm und hell gestaltet sein. Über ein variables Hängesystem an der Wand kann der Nutzer den jeweiligen Raum schnell zu „seinem“ machen. Eine alternative Sitzmöglichkeit zu Tisch und Stuhl muss geschaffen werden. Zu überlegen ist der Einbau von Dachfenstern oder Oberlichtern.
Auch hierfür wird der Kontakt zur Fachhochschule für Innenarchitektur gesucht.
Außengelände:
Es ist eine Rasenfläche von 250 qm zum Spielen vorhanden. Durch die geplante Platzgestaltung wird das gesamte Zentrum enorm aufgewertet; Karl – Immer – Haus und Alten – und Pflegewohnheim werden zu einem Ensemble. Jung und Alt werden sich bewegen und begegnen können. Beschattete Bänke laden zum Verweilen und zum Gespräch ein. Unfallträchtige Stellen (Betonkübel und schlecht platzierte Fahrradständer) werden entfernt. Die Möglichkeit zum Feiern von Festen wird auf dem Platz der Begegnung erheblich erweitert.
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