2.3      Konkretionen

Die sich aus unserem Auftrag, unserem Selbstverständnis und der Kirchenordnung   ergebenden Aufgaben wollen wir weiterhin in vollem Umfang wahrnehmen, auch in vorhandenen und für die Zukunft neuen möglichen Kooperationen mit anderen Gemeinden oder Werken (vgl. KO - Artikel in Anlage 2 und die Angebote der Gemeinde in Anlage 3). Dabei werden sich aus dem 2010 begonnen Strukturprozess des Kirchenkreises („Gemeinsam auf dem Weg“) Intensivierungen besonders in dem Kooperationsraum Mönchengladbach ergeben.

2.3.1   Leitung

Das Presbyterium der Gemeinde hat kompetente und engagierte Presbyterinnen und Presbyter mit dem Potential zur vertrauensvollen Zusammenarbeit, das auch kritisch-konstruktive Beratungen ermöglicht. Die Presbyteriumssitzung beginnt mit einer Andacht; es sind verschiedene Formen gewünscht.
Die Gemeinde hat seit 2008 eine Gemeindesatzung.
Die Straffung der gemeindlichen und übergemeindlichen Gremien ist Ziel für die kommenden Jahre.
Es soll regelmäßig über die Arbeitsbereiche der Gemeinde in den Presbyteriumssitzungen berichtet werden.

2.3.2     Ehrenamt - Hauptamt
2.3.2.1  Arbeit mit Ehrenamtlichen

Gemeinde lebt vom Engagement der Ehrenamtlichen.

2.3.2.1.1 Gewinnung:

Gewinnung von Ehrenamtlichen über eine Gabenbörse, Werbung und direkte Ansprache.
Ehrenamtliche werden für die längerfristige aber auch projektbezogene Arbeit gesucht.

2.3.2.1.2 Strukturen und Verantwortlichkeiten:

Die in der Gemeinde Verantwortlichen des für ein Engagement in Frage kommenden Arbeitsbereiches klären in einem Gespräch mit den möglichen Ehrenamtlichen deren Motivation und Gabe zur Ausübung ihrer Tätigkeit.
Alle ehrenamtlich Tätigen haben hauptamtliche Ansprechpartnerinnen und - partner. Die Hauptamtlichen fördern das selbstständige Handeln der Ehrenamtlichen, treten Verantwortung ab, definieren gemeinsam mit den Ehrenamtlichen deren Aufgabengebiete und Kompetenzen.

2.3.2.1.3 Dankstrukturen:

Dankabende finden einmal jährlich im Gemeindebezirk statt.
Wertschätzung durch gute Informationspolitik, freundliche Ansprache, Wahrnehmen der Probleme und Fragen der Ehrenamtlichen, um eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen, sind unverzichtbar. Die seelsorgerliche Begleitung durch Hauptamtliche ist wichtiger Bestandteil der Arbeit mit Ehrenamtlichen.

2.3.2.1.4 Leistungen der Gemeinde:

Ehrenamtliche werden im Gottesdienst in ihr Amt eingeführt und für die Arbeit gesegnet.
Bei Dienstjubiläen bzw. beim Ausscheiden werden sie geehrt und es wird ihnen gedankt.
Die Gemeinde erstattet den Ehrenamtlichen Auslagen und Kosten, die sie für ihre Tätigkeit in der Gemeinde aufbringen und macht auf Fortbildungsangebote aufmerksam.
Die Ehrenamtlichen sind bei ihrer Tätigkeit durch die Gemeinde versichert.
Die Ehrenamtlichen werden regelmäßig schriftlich auf ihre Rechte und Pflichten hingewiesen
Die Ehrenamtlichen werden in das jeweilige Gemeindehaus und seine Notfallvorrichtungen eingewiesen.
Ehrenamtliche gleicher Arbeitsbereiche und Themenschwerpunkte werden von
Hauptamtlichen in überbezirklichen Treffen begleitet.
Ehrenamtliche und ihre Arbeit werden im Gemeindebrief vorgestellt.

2.3.2.2  Arbeit mit Hauptamtlichen

Hauptamtlich Mitarbeitende sind in hohem Maße verantwortlich für
gelingende Gemeindearbeit.
In allen Bezirken finden regelmäßig Dienstgespräche mit allen Mitarbeitenden statt. Nach Absprache kann Supervision durch die Gemeinde genehmigt und finanziert werden.
Pfarrerin und Pfarrer führen ebenfalls regelmäßige Dienstgespräche.
Jährlich findet ein Mitarbeitendengespräch zur Motivation und gemeinsamen Zielvereinbarung zwischen den Mitarbeitenden und den Vorgesetzten statt.
Es sollen regelmäßig überbezirkliche Mitarbeitendentreffs stattfinden mit dem Ziel des Identifikations- und Motivationstrainings.

2.3.3   Verkündigung – eine bunte Gottesdienstlandschaft

Wir sehen den Gottesdienst als zentralen Bestandteil unserer Gemeindearbeit.
Wir haben vielfältige Gottesdienstformen in der Gemeinde: traditionelle Sonntagsgottesdienste, Familiengottesdienste, Abendgottesdienste, Osternachtfeiern, Gottesdienste mit und von Konfirmanden und Konfirmandinnen, Jugendgottesdienste, Festgottesdienste (Goldene Konfirmation, Jubiläen).
Die seit Sommer 2008 stattfindende „Sommerkirche“, die sich einem spezifischen theologischen Thema widmet, hat sich bewährt und wird weitergeführt.
Die Musik als Verkündigung mit einem unmittelbaren Zugang zum Menschen wird auch in Zukunft besonders gefördert.
Da der Stundenumfang der Kirchenmusikerstelle begrenzt ist, werden Wege der Kompensation gesucht:
Es gibt daher Kooperationen:

  • Für Musicalprojekte
  • Mit einer Band im Jugendgottesdienst
  • Zur Musikalische Gestaltung und Begleitung besonderer Gottesdienste von Gastchören auf Honorarbasis
  • Mit der Gemeinde nahestehende Musizierende für musikalische Ausgestaltung von Gottesdiensten
  • Für Konzerte

2.3.4   Diakonie – da sein mit Anderen für Andere

Diakonie geschieht in vielen Bereichen der gemeindlichen Arbeit und ist Ausdruck unseres Selbstverständnisses. Anknüpfend an „Als Gemeinde glaubwürdig sein“, „Mitmenschliche Verantwortung übernehmen“ und „An einer lebenswerten Zukunft mitarbeiten“ gestalten wir in solcher Haltung die praktische Arbeit und befassen uns mit gesellschaftspolitischen Themen.
Der Diakonie-Ausschuss wie auch der Ausschuss für Theologie, Gottesdienst und Ökumene weiten den Blick der gemeindlichen Verantwortung über die eigene Gemeinde hinaus.
Durch Gesprächs- und Informationsveranstaltungen, Einladungen von Gruppen und Organisationen sowie Ausstellungen vermitteln wir Einblicke in die Arbeit anderer diakonisch tätiger Organisationen.
Einige Mitglieder des Diakonie-Ausschusses sind im Arbeitskreis ‚Diakonie‘ des Kirchenkreises tätig.
Die Gemeinde beteiligt sich finanziell in erheblichem Maße an der Arbeit des Diakonischen Werkes MG, das durch seine Einrichtungen und Beratungsangebote wichtige diakonische Aufgaben übernimmt.
Das Presbyterium entsendet zahlreiche Delegierte in die Gremien des Diakonischen Werkes und des Evangelischen Krankenhauses Bethesda.
Eine enge Zusammenarbeit im Alten- und Pflegebereich ergibt sich mit dem Diakonischen Werk vor allem im Blick auf das Ludwig-Weber-Haus.
Das Diakonische Werk mit seinen Einrichtungen wird in die Gestaltung von Gottesdiensten und gemeindlicher Arbeit mit einbezogen. Ein Gottesdienst im Jahr soll dem von der EKD vorgeschlagenen „Diakonie-Sonntag“ gewidmet sein, in dem Angebote und Auftrag der Diakonie aufgenommen werden.
Bei den vom Presbyterium zu benennenden Kollekten werden weiterhin auch übergemeindliche Projekte (wie BROT FÜR DIE WELT, Siebenbürgenhilfe, action medeor u.a.) berücksichtigt.

2.3.5   Seelsorge

Der Bedarf an seelsorglichen Gesprächen und Kontakten nimmt zu. Die Hauptamtlichen sehen seelsorgliche Begleitung als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit. Sie werden unterstützt durch Ehrenamtliche in der Besuchsdienstarbeit, die weiterhin ausgebaut werden soll. Wir leisten Dienst in der ökumenischen Notfallseelsorge Mönchengladbach.

2.3.6   Evangelisch auf gutem Grund – Sprachschule des Glauben

Wir regen Menschen an, sich aktiv mit dem christlichen Glauben, seiner Traditionen und Geschichte auseinander zu setzen.
Wir haben ein hohes Interesse, Kirchendistanzierte anzusprechen und für die Kirche zu gewinnen.
„Sprachschule des Glaubens“ heißt unser Programm, das verschieden niedrig– und hochschwellige Angebote umfasst. Im Einzelnen bedeutet das neben dem Aufbau einer bunten Gottesdienstlandschaft:

  • Die Gemeinde fördert eine intensive Beschäftigung mit dem Kirchenjahr, um Verständnis und Gefühl für theologische Zusammenhänge und Strukturen unseres Glaubens im Jahreszeitenzyklus zu verstärken.
  • In den assoziierten zwei Kindertagesstätten gibt es regelmäßige Angebote der zuständigen Pfarrerin und Pfarrer zu theologischen Themen. Durch den engen Kontakt zwischen der Gemeinde und den Kindertagesstätten sollen die Kinder mit unserem Glauben vertraut gemacht werden. Wir laden die Eltern ein zur Teilnahme an Veranstaltungen und am Gemeindeleben.
  • Das Angebot für Kinder, sich im Rahmen von Kinderferienaktionen und Freizeiten mit christlichen Themen auseinander zu setzen und christliche Gemeinschaft zu erleben, wird intensiviert.
  • Freizeiten mit geistlicher Zurüstung für alle Altersgruppen sowie Glaubensseminare werden regelmäßig angeboten.

2.3.7   Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit wird durch den Öffentlichkeitsausschuss koordiniert.
Wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit ist: die Gemeindezeitung, die fünf mal pro Jahr erscheint und den Gemeindegliedern zugestellt wird.
Im Rahmen des Verbandes der Evangelischen Kirchengemeinden in Mönchengladbach gibt es seit Januar 2011 einen gemeinsamen Internetauftritt.
2.3.8   Unsere Häuser – lebendige Steine  

In allen Gemeindebezirken findet regelmäßig Gottesdienst statt.
Unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort ergeben sich verschiedene Profile in den Gemeindebezirke.
Auf eine sorgfältige bauliche Instandhaltung ist zu achten. In der Gemeindesatzung sind die Zuständigkeiten festgelegt.

2.3.8.1 Friedenskirche / Gemeindezentrum Margarethenstrasse
2.3.8.1.1 Friedenskirche

Die Friedenskirche wird für die regelmäßigen sowie für besondere zentrale Gottesdienste der Gemeinde genutzt. Zudem finden hier meditative Gottesdienste (Samstagabend-Gottesdienste, Einkehrgottesdienste in der Advents- und Passionszeit) statt. Durch ihre Größe, zentrale Lage und gute Akustik und als „Mutterkirche“ bietet sie sich für musikalische Veranstaltungen sowie andere Feiern, Ausstellungen, Lesungen und Versammlungen an. Die Überlassung an andere Gruppen (Engl. Gemeinde, Diakonisches Werk, Gospelchor) im Rahmen der personellen wie zeitlichen Möglichkeiten bleibt selbstverständliche Praxis. Kostenübernahme und evtl. Nutzungs-gebühr entlasten den Haushalt. Der räumliche Zusammenhang von Kirchraum, Raum der Stille, Gemeindegarten und Gemeindezentrum bietet Möglichkeiten für Kinderbibel-tage, Quellentage sowie Gottesdienste und Veranstaltungen mit gemeinsamem Essen. Das Projekt „Gemeindekino“ startet im Winterhalbjahr 2010/11.
In den kommenden Jahren sind Instandhaltungsarbeiten und energetische Sanierung der Kirchenfenster anzugehen.

2.3.8.1.2 Gemeindezentrum Margarethenstraße

Zwei Schwerpunktnutzungen ergeben sich für das Gemeindezentrum:
Es soll ein Haus der Begegnung und der Einkehr sein.

Begegnung:
Die ökumenische Altentagesstätte Eicken (gegr. 1978) ist seit 2006 im Erdgeschoss angesiedelt (Begegnung jung – alt und Christengemeinde - Bürgergemeinde). Neben ihren täglichen Angeboten arbeitet sie projekthaft mit den KiTas „Senfkorn“ und „Altes Pfarrhaus“ zusammen und betreibt in Kooperation mit der Pfarre St. Vitus und der Friedenskirchengemeinde das Projekt FRIDA (Freiwillige in der Alltagsbegleitung).
Das Jugendzentrum „Treibhaus“ bietet Kindern und Jugendlichen sowie Ehrenamtlichen in Gruppen, bei offenen Angeboten und Ferienspielaktionen Heimat.
Der Flüchtlingsrat Mönchengladbach ist Nutzer und Mieter des Zentrums.
Die Gemeinde unterhält einen Eine – Welt – Markt, sammelt kontinuierlich Lebensmittel für die Gladbacher Tafel und Sachspenden für die Siebenbürgenhilfe.
Eltern-Kind-Gruppen bieten jungen Familien pädagogische Begleitung, eine Kommunikationsplattform und helfen ihnen neue Kontakte zum Gemeindeleben aufzubauen.
Das Foyer des Gemeindezentrums wird für Kirchenkaffee nach den Gottesdiensten und andere Angebote genutzt.

Einkehr:
Die in den vergangenen elf Jahren gewachsene Einkehrarbeit soll fortgeführt werden. Wesentliche Bausteine sind Quellentage, der Meditationsraum „Raum der Stille“, die Samstagabendgottesdienste, Einkehrangebote in der Advents- und Passionszeit, Einkehrfreizeiten und die Gestaltung und Feier der Osternacht. Seelsorge und Lebensbegleitung sind Bestandteil der Einkehrarbeit und erwachsen aus ihr.
Neben der dauerhaften Vermietung wird das Gemeindezentrum für private Gruppen, Veranstaltungen, Feste und Feiern vermietet. 
Mit der Unterbringung unterschiedlichster Gruppen fördert die Gemeinde die Begegnung zwischen Kirchen- und Bürgergemeinde und setzt einen weiteren diakonischen Akzent.

2.3.8.2 Paul – Schneider – Haus

Schwerpunkte sind kontinuierliche Angebote für Senioren, Kinder und Jugendliche, Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie Erwachsene.
Die Angebote für Jugendliche werden gut angenommen und sollen erhalten bzw. durch ehrenamtliches Engagement ausgebaut werden.
Neben dem schon reichhaltigen Angebot soll mit gezielten und regelmäßig wiederkehrenden Projekten (z.B. Kinderbibelwochen, Mitgestaltung von Gottesdiensten durch Gemeindeglieder) das evangelische Profil der Arbeit weiterhin gewährleistet und geschärft werden.
In der Arbeit mit Konfirmandeneltern sehen wir die Möglichkeit einer Vernetzung innerhalb der Gemeinde und der unterschiedlichen Altersgruppen. Diverse gemeindeunabhängige musikalische Gruppen proben im Haus und bereichern die Gottesdienste. Weitere musikalische und Bildungsangebote vom Vortrag bis hin zu Museumsbesuchen bereichern die kontinuierliche Arbeit.
Die enge Zusammenarbeit mit den Schulen vor Ort ist Bestandteil der Stadtbezirksarbeit wie auch die Arbeit im 2010 gegründeten „Runden Tisch für Kinder- und Jugendarbeit Volksgarten“. Darüber hinaus gibt es eine Kooperation zwischen der Hauptschule vor Ort und der Jugendarbeit im Haus.
Es werden regelmäßig Freizeiten für alle Altersgruppen angeboten. Dabei liegt ein Schwerpunkt bei den Freizeiten für ehrenamtliche Jugendliche.
In der Seniorenarbeit gibt es ein vielfältiges Angebot zwischen verlässlicher Gruppenarbeit bis hin zu Tagesausflügen. Die Geburtstagsbesuche bei Senioren werden überwiegend durch Besuchsdienstmitarbeiterinnen geleistet.
Schwerpunkt der Erwachsenenarbeit ist die Musicalarbeit, die im Wesentlichen neben- und ehrenamtlich geleistet wird. Sie führt dazu, dass Erwachsene (im Alter zwischen 30 – 70 Jahren) Kirche neu erleben und mitgestalten.
Ein weiterer wichtiger Arbeitsbereich sind Gottesdienste mit besonderer musikalischer Gestaltung, die in Projektgruppen ehrenamtlich geleitet und vorbereitet werden.

In den nächsten Jahren sind Sanierungen im Bereich des Daches und der Fenster durchzuführen.

2.3.8.3 Karl – Immer – Haus

Nach der 2010 erfolgten Sanierung des Untergeschosses und der Vermietung des Nebengebäudes an das Diakonische Werk Mönchengladbach findet die Gemeindearbeit des Bezirks im Gemeindehaus seit dem 1.10.2010 „unter einem Dach“ im Kirchgebäude statt.
Das Gemeindezentrum mit Kirchsaal ist seit dem Umzug ein meist ganztägig geöffnetes und auch aufgrund seiner Raumstruktur offenes Haus mit guten Möglichkeiten der Begegnung zwischen Generationen sowie gemeindlichen und außergemeindlichen Gruppen.
Über die Angebote im Gemeindehaus hinaus wird seit 2009 versucht, durch selbstständig ehrenamtlich geleitete Hauskreise die religiöse Arbeit und Verbundenheit unter den Gemeindegliedern auszuweiten.
Schwerpunkt der Arbeit ist ein vielfältiges Angebot für Kinder. Die Ev. Pfadfinder und der Kinderzug der St. Maria-Junggesellen-Bruderschaft Neuwerk haben im Haus einen Anlaufort bekommen.
Die Arbeit mit Jugendlichen ist geprägt von ehrenamtlichen Strukturen und einer engen Einbindung in das Gemeindeleben. Offene Angebote befinden sich im Aufbau.
Eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Zeit ist es, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an die sich zur Zeit schnell verändernden Rahmenbedingungen durch Schule und Freizeitangebot anzupassen (Projektarbeit und soziale Arbeit in den Gruppen).
Mit dem auf dem Gelände Ehrenstraße seit 2006 beheimateten Alten- und Pflegeheim Ludwig-Weber-Haus des Diakonischen Werks MG besteht eine enge Verbindung.
Die Seniorenarbeit wird über den Besuchsdienst und Seniorengruppenangebote aufgebaut.
Seit 2010 wird ein gemeinsames Stadtteilprojekt für armutsgefährdete Kinder in Zusammenarbeit mit den Schulen und verschiedenen Institutionen entwickelt, Die ökumenische Zusammenarbeit soll auch in den kommenden Jahren erhalten bleiben.
Im Erdgeschoss des Karl-Immer-Hauses sind in den kommenden Jahren noch Umbaumaßnahmen notwendig.
2.3.9   Kooperationen

Kirchenkreis
Der Kirchenkreis hat 2010 einen Konzeptions- und Strukturierungsprozess begonnen.
Die evangelischen Gemeinden werden in MG und innerhalb des Kirchenkreises enger kooperieren müssen.

Verband Evangelischer Kirchengemeinden Mönchengladbach
Der 2008 gegründete Stadtkirchenverband in MG wird in Zukunft noch stärker in Fragen der Kooperationen der Mitglieder und bezüglich des Kirchenkreises konzeptionell arbeiten und Verantwortung übernehmen.

„Alter“ Gemeindeverband
Schwerpunkte der Arbeit sind

  • das Evangelische Krankenhaus Bethesda
  • der Evangelische Friedhof
  • der Religionsunterricht an den Berufskollegs


In diesem Zusammenhang wird die gute Zusammenarbeit mit Funktionspfarrerinnen und -pfarrern fortgesetzt; sie unterstützen die Gemeindearbeit durch ihr vielfältiges Engagement.

Diakonisches Werk
Die Gemeinde ist eine der Trägerinnen des das Diakonische Werk Mönchengladbach mit seinen Unternehmen

Verwaltungsverband
Die Verwaltungen von Diakonischem Werk und der Gemeinden: Friedenskirche, Christuskirche, Hardt, Großheide, Odenkirchen, Kirchherten sind zusammengeschlossen.

Bürgergemeinde
Als Kirchengemeinde sind wir Teil der Bürgergemeinde. Kontakt und Austausch zu Vereinen und Parteien werden gesucht und gepflegt.

2.3.10 Ökumene

Die seit vielen Jahren bewährte ökumenische Zusammenarbeit in den Stadtteilen und mit Institutionen wird weitergeführt und ggfs. intensiviert. Dabei müssen wir auf veränderte Strukturen und neue Ansprechpartner auf der katholischen Seite reagieren. Neue Kooperationen werden in den Blick genommen, zum Beispiel: In dem mit der neuen Pfarre St. Vitus gebildeten Arbeitskreis „Ökumene Stadtmitte“ ist die Friedenskirchengemeinde mit zwei Delegierten vertreten.
Zudem zeichnet sich die Dringlichkeit und Wichtigkeit des gemeinsamen interreligiösen Dialogs mit muslimischen Gemeinden und Gruppen ab.

2.3.11 Gemeindepartnerschaften

Die seit mehreren Jahrzehnten bestehenden Partnerschaften zu den Kirchengemeinden Eberswalde in Brandenburg und Angersdorf (bei Halle) in Sachsen-Anhalt werden weitergeführt. Ziel unserer Partnerschaften ist das gegenseitige Wahrnehmen und Erfahren anderer Lebenswelten, die Ermutigung in schweren Zeiten und die Pflege gewachsener Beziehungen. Die Tradition der jährlich wechselseitigen Gemeindebesuche und des gemeinsamen Fürbittgebetes im Jahresschluss – Gottesdienst werden beibehalten.

 

Service
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Historisches
Beiträge zur Geschichte der evangelischen Gemeinden finden Sie hier. Neu ist ein Beitrag von Monika Hüttenberger zur Geschichte des evangelischen Friedhofs.

Dienste der Gemeinden
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