| 2.3.4 Verkündigung – eine bunte Gottesdienstlandschaft
Anknüpfend an 2.1 „Gott erleben und über den Glauben reden können“ und „Gottesdienste als Feste des Glaubens feiern“ und 2.2.2 „Die Mitglieder“
verabschieden wir uns von der Vorstellung, dass es die eine Gottesdienstform für alle potentiellen Kirchgängerinnen und Kirchgänger gibt. Vielmehr gilt es, zielgruppengenau Gottesdienste zu konzipieren und für die Anlässe, an denen die Gottesdienstgemeinde eher inhomogen ist, eine Mischform zu finden, die die Bedürfnisse verschiedener Gruppen aufgreift.
Beibehalten und gepflegt werden bewährte Zielgruppengottesdienstmodelle wie Familiengottesdienst, Abendgottesdienst, Osternacht, Gottesdienste mit und von Konfirmanden und Konfirmandinnen.
Beibehalten wird der Predigtgottesdienst am Sonntagmorgen. Überlegt wird hierfür die Rückkehr zu einer einheitlichen Liturgie.
Umgesetzt werden in den nächsten Jahren Gottesdienste für Kirchendistanzierte (Arbeitsgruppe Stop and GO), die Reaktivierung von Jugendgottesdiensten, der Aufbau von Gottesdiensten mit gemeinsamer Eingangs – und Schlussliturgie und spezifischem Verkündigungsteil in den Zentren Paul – Schneider – Haus und Karl – Immer - Haus.
Der Musik kommt in der Gestaltung und Feier von Gottesdiensten und Festen eine wesentliche Bedeutung zu. Sie ist Verkündigung und hat im Vergleich zum gesprochenen Wort einen unmittelbareren Zugang zum Menschen.
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