Termine und Veranstaltungen
in unseren Häusern

Friedenskirche, Margarethenstr. 20

Paul-Schneider-Haus, Charlottenstr. 16

Karl-Immer-Haus, Ehrenstraße 30

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Christlich-islamischer Dialog

In Ergänzung zu dem von der Friedenskirchengemeinde organisierten Informations- und Gesprächsabend am 9. Oktober zum christlich-islamischen Dialog und zur aktuellen Situation in Eicken mit rund 100 Teilnehmenden im GZ Margarethenstraße und in Nachfolge zu einem Gespräch mit Vertretern der Katholischen und Evangelischen Kirche bei einem Treffen der Bürgerinitiative am 10. November organisierte die Kath. Pfarre St. Vitus gemeinsam mit anderen kath. Trägern zwei Informations- und Diskussionsabende im Februar im Marienheim in Eicken. In ökumenischer Absprache wurde bei einem Pressegespräch am 12.2. gemeinsam mit mir für diese Abende geworben und auch deutlich Position gegen die Errichtung einer Islamschule und gegen das Gedankengut der in Eicken auftretenden Salafisten bezogen. In der Einladung zu den beiden Abenden hieß es aber auch: Wir halten… “unbeirrt fest am Dialog der Religionen mit allen, die ihn konstruktiv und auf dem Boden des Grundgesetzes …führen.“ Wenn die Rheinische Post in ihrer Berichterstattung über das Pressegespräch daraus die Überschrift „Kirchen suchen den Dialog mit Salafisten“ (RP 12.2.2011) machte, traf diese leider überhaupt nicht Kern und Inhalt unserer Äußerungen. Die beiden Vortragsabende waren mit jeweils deutlich über 100 Personen gut besucht. Im Anschluss an, meiner Meinung nach, jeweils hervorragende Eingangsreferate der beiden Vortragenden (aus dem Referat Dialog und Verkündigung des Erzbistums Köln) schlossen sich lebhafte Diskussionen an. Beide Vorträge sind in Kopie bei mir erhältlich oder auch auf der Homepage der Citykirche MG (www.citykirche-mg.de) abrufbar. Im ersten Vortrag wurde neben der Betonung der Religionsfreiheit als Menschenrecht die Aufgabe der Kirchen als Gesprächsvermittler, als Ort für sachliche Informationen, im Eintreten für die Grundrechte aller sowie im Bemühen um einen interreligiösen Dialog beschrieben. In der Diskussion wies der Referent auch auf die problematischen Aspekte des Salafismus der Eickener Gruppierung hin: Die Einteilung in Gut und Böse, die Abwertung und Drangsalierung andersdenkender Muslime sowie die Unvereinbarkeit aus salafistischer Sicht von Islam und Demokratie. Der Referent betonte allerdings auch, dass Salafismus nicht zwangsläufig in Gewalt münden müsse. Im zweiten Vortrag wurden Grundzüge und Grenzen des interreligiösen Dialogs und der Toleranz beschrieben. Dabei hob der Referent auch hervor, dass eine Wertschätzung des interreligiösen Dialogs keineswegs ein Ausverkauf des Christlichen sei. Im Gegenteil: Christen, die sich in diesen Dialog eingeben, werden sich oft ihrer eigenen Glaubensgrundlagen wieder bewusster. Die grundlegende Unterscheidung zwischen Islam und Salafismus muss sich gerade in der Auseinandersetzung mit dem (Eickener) Salafismus und in der Intensivierung des Dialogs auf Stadtebene mit den Moscheegemeinden bewähren.
Dirk Sasse

Gemeindebrief die aktuelle Ausgabe

 

 

Gospelkonzert

Am Sonntag, 3. April, findet um 18 Uhr in der Friedenskirche ein Gospelkonzert mit „true note“ (ehemals „O-town-Gospelsingers“) statt. Der Eintritt ist frei – um eine Kollekte wird gebeten. Wir laden schon heute zu diesem Konzert mit anschl. Afterglow sehr herzlich ein.
Stefan Bechstein

Gemeinsam die Bibel lesen…

Alle zwei Wochen donnerstags treffen sich ca. zehn Gemeindeglieder im Paul-Schneider-Haus zum Bibelkreis, um gemeinsam in der Heiligen Schrift zu lesen. Wir lesen ganze Bücher über Wochen oder Monate. Vers für Vers gehen wir die einzelnen Bücher der Bibel durch. An manchen Versen bleiben wir länger hängen, weil wir sie zunächst nicht verstehen, weil wir Hintergrundinformationen benötigen, weil diese Verse eine wichtige Rolle in unserem Leben spielen, weil, weil, weil… Es ergeben sich wunderbare Gespräche, die sich um unseren Glauben drehen. Für mich ist dieser Kreis so wichtig, weil ich gemeinsam mit anderen das Fundament, auf dem mein Glaube fußt, lesen und interpretieren kann. Mein Glaube bekommt so „Futter“, wird hinterfragt und gestärkt. Im Bibelkreis erlebe ich unsere Gemeinde ganz besonders als Glaubensgemeinschaft. Solch gemeinsames Mühen um den Glauben, wie ich es im Bibelkreis erfahre, ist für mich sehr wichtig. Es ist so etwas wie das Schwarzbrot, das ich brauche, um mich zu sättigen. Wenn Sie auch Interesse daran haben, mit anderen in der Bibel zu lesen, sich über biblische Texte auseinanderzusetzen und gemeinsam um deren Verständnis zu ringen, dann sollten Sie sich einfach mal melden und Ihr Interesse bekunden.
Antje Brand

Neueröffnung des Jugendcafés

Früher gab es im Karl-Immer-Haus einen offenen Treff für Jugendliche, die „Oase“. In den letzten Jahren standen für unsere Jugendlichen andere Aufgaben im Vordergrund. Jedoch: Nach der Sanierung auch des Jugendkellers haben wir uns im Januar auf unserer jährlichen Ehrenamtlichen-Freizeit in Dalheim gemeinsam hingesetzt und überlegt, wie wir wieder Leben in den Jugendraum bringen können. Und wir merkten auch schnell - in Neuwerk gibt es gar keinen offenen Anlaufpunkt für Jugendliche, wo man sich einfach treffen kann, Musik hören, Billard und Kicker spielen, quatschen und auch - wenn es mal brennt - seine Sorgen loswerden kann.
Gemeinsam wuchs die Idee: ein offener Treff für Jugendliche im Karl-Immer-Haus muss wieder her. Schnell schritten die ehrenamtlichen Jugendlichen zur Tat, erstellten Konzept und Dienstpläne. Seit dem 11. März ist es geöffnet, das Jugendcafé: zweimal im Monat (jeden 2. und 4. Freitag), für alle zwischen 13 und 16 Jahre, zwischen 17-und 21Uhr, im Karl-Immer-Haus. Mit einem Hauskonzert ging es los. Alle paar Wochen gibt es besondere Veranstaltungen. Also, nur zu, einfach vorbeikommen, wirklich nette Leute treffen .
Für das Team: Till Hüttenberger und Sabine Krokowski

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