Dank an einen Kollegen
Lieber Enno,

nun gehst Du bald in Pension und machst mich zum dienstältesten Pfarrer der Friedenskirchengemeinde. Beim Rückblick auf über 18 gemeinsame Jahre fallen mir Begriffe ein, die Deine Arbeit und Dein Dasein (so wie ich es erlebt habe) beschreiben.

Sie sind wie ein Strauss bunter Blumen als Dankeschön, auch im Namen des Presbyteriums „Deiner“ Gemeinde, in der Du und Deine Familie, Heimat gefunden und für viele Heimat gestaltet haben. Das war einer Deiner Gedanken in Deiner Vorstellung im WIR August 1979, die mit dem Familienbild geschmückt war, das wir noch einmal zeigen (Foto unten). Fast 26 Jahre später ist die Familie gewachsen, mit drittem Kind, Schwiegertochter und Enkelkind (Foto rechts).

Du bist auch nach Studienzeit und Auslandsaufenthalt in Ghana sowie Jahren als Dorf-Pfarrer und später als Landesjugendpfarrer in der Lippischen Landeskirche in die Arbeit der Friedenskirchengemeinde hineingewachsen, hast selber Wurzeln geschlagen und anderen Wurzeln gegeben. Dabei warst Du (jetzt komme ich zu meinen Begriffen)
- echt und authentisch (wie man heute sagt), eben kein in-wechselnde-Rollen-Schlüpfer,
- von friesischem Temperament (Kenner wissen das zu schätzen!),
- zuverlässig und verbindlich,
- ein Prediger, der gerne predigte (auch in vielen Vertretungsdiensten), und für den der Name des Paul – Schneider – Hauses immer auch eine bleibende Verpflichtung war,
- den eigenen Kirchturm (auch den nicht vorhandenen) überschauend, deshalb überbezirklich, übergemeindlich und ökumenisch denkend und engagiert,
- gut organisiert (ich habe immer die Ordnung in Deinem Arbeitszimmer bewundert!),
- treu auch in den kleinen, oft nicht-öffentlichen, Dingen wie Stühle Schleppen, Haus Aufschließen, WIR – Korrektur - Lesen u. ä. .

Ich danke Dir für Deine Anteilnahme an meinem Lebensweg und für Deine Kollegialität und freue mich, dass Du ab und zu in unserer Gemeinde weiterhin Predigtdienst tun wirst. Dir und Deiner Frau, der ich auch sehr herzlich für alle Unterstützung und Mitarbeit Ihrerseits in der Gemeinde danken möchte, wünsche ich auf dem Hamerweg eine gesegnete Zeit mit Kontakt zu der größer gewordenen Familie und bleibender Verbindung zu „Eurer“ Gemeinde.

Von Deinem Engagement im Gemeindeverband, im Kirchenkreis und im Ev. Krankenhaus Bethesda u. a. wird sicherlich bei Deiner Verabschiedung mehr zu hören sein. Deshalb leite ich hier über:

Zur Verabschiedung von Pfr. Enno Smidt möchte ich Sie im Namen des Presbyteriums sehr herzlich einladen:
Sonntag, 08. Mai 2005 .
15.30 Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfr. Enno Smidt im Paul – Schneider – Haus, anschl. Getränke - Oase
16.45 „Vorhang auf“ – Die Gemeinde verabschiedet sich
17.15 Grußworte
17.45 Buffet und ´open end´.

Lassen Sie sich einladen, mit vielen für die fast 26 Jahre Dienst von Pfr. Enno Smidt in unserer Gemeinde zu danken, ihm und seiner Frau gute Wünsche mit auf ihren Weg zu geben, und fröhlich miteinander zu feiern. Dirk Sasse

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