Ausfahrt des neuen Konfirmandenkurses

Es war ein Auftakt nach Maß: mit einer Fahrt ins Ruwertal begann für einen neuen Kurs an einem Septemberwochenende die Konfirmandenzeit. Schon während der Anreise in zwei Kleinbussen kamen sich die 12-jährigen Mädels und Jungs während der zweistündigen Fahrt näher. Mit von der Partie waren neben der Pfarrerin und dem Pfarrer, die jeweils hinter einem Lenkrad saßen, auch vier Teamer. Für zwei von ihnen war die Erinnerung an die eigene Konfirmandenzeit noch sehr frisch, lag doch die Konfirmation gerade mal ein halbes Jahr zurück.

Vom Erfahrungsschatz der Älteren profitierten die Neuen. Und so war man schnell bestens aufeinander eingespielt. Ein Kochteam zauberte  eine Spaghetti Bolognese auf die lange Tafel, bei der sich schnell eine genussvolle Stille einstellte. Dafür ging es beim gemeinsamen Spülen um so temperamentvoller zu, und auch der Gesang zu später Stunde zeigte, welch eine lebhafte Truppe sich da zusammen gefunden hatte.

Auch außerhalb des Selbstversorgerhäuschens gab es reichlich Programm. Eine Nachtwanderung unter funkelnden Sternen hatte das nächste Dorf zum Ziel, tags drauf besichtigte man Trier. Den Sonntagsgottesdienst feierten die neuen Konfirmanden samt Begleitung in der Konstantin-Basilika: ein beeindruckendes, riesiges Gotteshaus. Auf der Rückfahrt nach Gladbach war der Raum in den beiden Bussen wieder sehr übersichtlich. Man kann auch sagen: eng und gemütlich. Für manche genau der richtige Rahmen, um den Schlaf zweier kurzer Nächte nachzuholen. So oder so: eine ausgeschlafene, quirlige Gruppe trifft sich jetzt Dienstag für Dienstag zum Konfirmandenunterricht im Wichernhaus.