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eine Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Vornamen Informatives Zur Taufe: http://www.ekd.de/initiative/taufe.html Faqs rund um die Konfirmation: www.konfiweb.de (nachschauen unter <Kult> und <Eltern>) |
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Texte zur Taufe Einen Menschen lieben, heißt, ihn so sehen, wie Gott ihn gemacht hat! (Augustin)
Die Texte zur Taufe sind als Anregung und Hilfe gedacht für alle, die die Taufe ihres Kindes aktiv mitgestalten wollen. Grundlage ist die in der EKiR gültige Taufagende. Es empfiehlt sich, Ablauf und inhaltliche Gestaltung mit der zuständigen Pfarrerin bzw. dem zuständigen Pfarrer rechtzeitig vor dem Tauftermin zu besprechen. Gedanken zum Glaubensbekenntnis: Ich werde nicht glauben ans Haben und Behalten, an Unfrieden und Krieg, an geballte Fäuste. Ich will glauben ans Schenken und Empfangen, ans offene Reden und Verzeihen. Ich bin getauft. Damit sage ich: Ich habe einen Vater im Himmel. Ich habe Geschwister auf dieser Erde. Ich gehöre zur Familie der Kinder Gottes. Glaubensbekenntnis: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Wir vertrauen dir dieses Kind an: Gott, dass dieses Kind zur Welt gekommen ist, dass es lebt, wächst und gedeiht, dass es anfängt, seine Eltern zu verstehen und Vertrauen zu ihnen zu gewinnen, das geschieht durch deinen Segen. Wir danken dir. Wunderbar ist dieses kleine Menschenkind, ein Wunder deiner Schöpfung. Noch sind Eltern und Kind sehr eng verbunden, noch ist das Kleine ganz auf die Großen angewiesen, dass sie ihm zu essen und zu trinken geben und es ihm schön warm und behaglich machen. Und doch ist es schon eine eigene Persönlichkeit, ein neuer Mensch, den es nie zuvor gegeben hat und nie mehr wieder geben wird. Wir vertrauen dir, Gott, dieses Kind an. Es soll dein Kind sein. Gib uns Erwachsenen deinen guten Geist, dass wir ihm die Liebe geben, die es braucht; dass wir ihm Grenzen setzen, die zu einem Leben in Gemeinschaft nötig sind; dass wir sein kleines Rückgrat stärken und ihm helfen, ein eigener Mensch zu sein. Das Taufversprechen: Wir versprechen, unser Kind christlich zu erziehen, indem wir es in seinem Fühlen und Denken, in seinem Verhalten und Handeln zu verstehen suchen. Indem wir uns immer wieder daran erinnern werden, daß unser Kind uns anvertraut ist von Gott als Gabe und Aufgabe. Es ist nicht unser Besitz, deshalb werden wir versuchen, ihm treu zu bleiben, was die Zukunft auch bringen mag; es zu achten, wohin es auch gehen wird; es zu lieben, wie es sich auch entscheiden mag. Der Taufsegen: 1) Gott segne dich und sei beschützt vor harten Herzen und bösen Blicken, vor Schlägen und vor Tritten. Gott segne dich und sei beschützt vor Gewehren, Kanonen und Bomben, vor Krieg und Feindschaft. Gott segne dich und sei ummantelt von seiner Liebe, wie von der Liebe der Mutter, sei aufgehoben wie in der Liebe des Vaters, sei gehalten wie von einem Freund und in die Arme genommen wie von einer Freundin. Gott segnet dich, du bist beschützt, denn niemand kann dich aus seiner Hand reißen, niemand dich trennen von ihm, niemand deinen Namen aus seinem Herzen tilgen. Es segne dich der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der heilige Geist. 2) Gott segne dich mit der Gesundheit des Lachens, einem langen Leben, einem starken Herzen und immer einem lieben Menschen an deiner Seite. 3) Ich wünsche dir nicht ein Leben ohne Sorgen, aber eine Freundin, die bei dir ist, wenn du Kummer hast. Ich wünsche dir nicht, dass dein Weg vollkommen gerade und glatt verläuft, aber dass du immer wieder aufstehst, wenn du fällst, und nie den Mut verlierst. Ich wünsche dir nicht Armut und Reichtum im Überfluss, sondern dass du immer genug hast von allem, was du zum Leben brauchst. Ich wünsche dir nicht ein Leben unberührt vom Leid anderer Menschen, sondern die Aufmerksamkeit wahrzunehmen, was um dich herum geschieht, und Kraft zu protestieren, wo Unrecht getan wird. Ich wünsche dir nicht Stillstand, wo immer alles beim alten bleibt, sondern Bereitschaft zum Aufbruch, dass du mutig die Stufen des Lebens durchschreitest. 4) Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen, dass es sehen lernt mit seinen eigenen Augen: das Gesicht seiner Mutter und die Farben der Blumen und den Schnee auf den Bergen und das Land der Verheißung. Das Gebet nach der Taufe: Die Gebete können jeweils einzeln übernommen werden, aber auch in Kombination. 2) Wir sind glücklich über dieses Kind (Name). Es gehört zu uns, aber wir besitzen es nicht. Es wird Zeiten geben, in denen unsere Kinder uns fremd werden und wir ihnen. Aber wir werden uns wieder finden, wenn wir es lernen, einander gelten zu lassen und uns nicht aufdrängen; wenn wir es uns versagen, aus den Kindern etwas zu machen, was sie nicht sein können. Unbeschwert sollen sie leben als freie Menschen. Wenn wir ihnen dabei nicht im Wege stehen - das wäre gut. Damit sie uns nicht entgleiten, brauchen wir langen Atem. Begleiten möchten wir sie und loslassen, wenn es Zeit ist. Gott, laß uns daran denken, wenn das Gespräch mit ihnen abreißt - aber auch, wenn sie im Vertrauen zu uns kommen. 3) Gott Vater, wir danken dir für dieses Kind (Namen): du hast ihm die kleinen Hände gegeben. Wir wollen sie mit guten Dingen füllen, Dingen zum Spielen, zum Begreifen, zum Bearbeiten. Du hast ihm die kleinen Füße gegeben. Wir wollen mit ihm gute Wege gehen, Wege der Versöhnung, zu Freunden, zum Frieden. Du hast ihm die großen Augen gegeben, wir wollen alles tun, daß es Gutes zu sehen bekommt. Anlaß zum Lachen, zur Freude, zum Nachdenken. Du hast ihm den schönen Mund gegeben. Wir wollen uns bemühen, daß er schmecke das Gute des Brots, das Schöne der Worte, das Heitere der Liebe. Du hast ihm den Verstand gegeben. Wir wollen uns anstrengen, ihn auszubilden, Schönheit zu erkennen, Recht zu gewähren und Neues zu entwerfen. Gott Vater, wir danken dir für dieses Kind. Tauflied EG 596 Kind, du bist uns anvertraut. Wozu werden wir dich bringen? Wenn du deine Wege gehst, wessen Lieder wirst du singen? Welche Worte wirst du sagen und an welches Ziel dich wagen? In das Fürbittengebet am Ende des Gottesdienstes kann eine Bitte für das Kind und seine Familie aufgenommen werden: |
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